Webmontag
Darmstadt
#wemoda
nächster
TERMIN
21.11.16
Centralstation
AB 19:00 UHR

Info

Ein bisschen LOL muss sein.

Humor ist wenn man trotzdem lacht. Trotz Stress im Büro. Trotz rassistischen Arschlöchern. Trotz 2016. Wenn die Welt unzulänglich und der Alltag schwer werden, antwortet das Internet mit Memes und Emojis. Solang die Roflcopter kreisen; Buzzfeed, Postillon und Reddit noch senden und Schiffe auf den Namen Boaty McBoatface getauft werden, kann nicht alles schlecht sein. Wie verändert Humor das Web? Und wie verändert das Web Humor? Und wann ist eigentlich Schluss mit lustig?

Darüber lachen Darmstadt und das Web: „Spaß. Beiseite!“ ist das Motto des dritten Webmontag Darmstadt am 21. November 2016 in der Centralstation.

Einlass: 18:15 Uhr | Beginn: 19:00 Uhr

Talks

21. November: Ein bisschen LOL muss sein

Darüber lachen Darmstadt und das Web: „Spaß. Beiseite!“ ist das Motto des dritten Webmontag Darmstadt

Elisabeth Heinemann: In Google sum ergo sum

Elisabeth Heinemann
@Frau_Professor
Dem digitalen Alltag muss man mit Humor begegnen, sonst ist die geistige Gesundheit dahin. Elisabeth Heinemann, aka Frau Professor, führt uns mit einem breiten Grinsen durch digitale Untiefen und analoge Parallelen und erklärt, warum es schon okay ist, sich ab und an selbst zu googeln.

In Google sum ergo sum

Bei Frau Professor wird es skurril. Sie plaudert mit uns über postende Pudel, den Hypochonder 3.0 und was man tun muss, um im Waldorf Astoria kostenfrei in die nächsthöhere Zimmerkategorie gebucht zu werden. Mit welchen Phantasie-Algorithmen sich der Klout Score errechnet, was Privatsphäreeinstellungen mit Dirndl-Schleifen gemein haben und warum Deutsche mehr mit dem Smartphone kuscheln als mit ihrem Partner. Selbstironisch und mit digitalem Sachverstand entführt uns Frau Professor in die digitale Leichtigkeit des Seins.

Über Elisabeth Heinemann

Prof. Dr. Elisabeth Heinemann ist eine echte Heinerin und durch und durch Rampensau. In ihrem Leben gibt es viele Bühnen: Als Studiengangsleiterin Mobile Computing M.Sc. an der Hochschule Worms, als Vortragsrednerin in Sachen Digitales und als Wissenskabarettistin (https://youtu.be/Odu1-a_Yp68) bzw. “Hirschhausen des Computing” (SWR).

PERMANENTLINK
MEHR

Datteltäter: Mit Satire gegen Klischees und Stereotype

Younes Al-Amayra
@datteltaeter
Wer sich in die Tiefen der Kommentarspalten diverser Nachrichtenseiten wagt, muss schnell feststellen, dass Muslime sich heftigen Zerrbildern und Vorurteilen ausgesetzt sehen. Daneben: Propaganda-Videos der ISIS. Younes Al-Amayra vom muslimischen Satire-Kollektiv „Datteltäter“ zeigt, wie man Angst und Unverständnis in diesem schwierigen Spannungsfeld humorvoll begegnen kann und so neue Räume für Lebensfreiheit und Toleranz schaffen kann.

„SATIRE-KALIFAT IM HERZEN YOUTUBES“

Zwischen „Gefährder“-Problematik, Kopftuchverboten und Burkini-Wahnsinn gehen die Ansichten und Bedürfnisse einer jungen und weltoffenen Mehrheit der Muslime schnell unter. Die „Datteltäter“ wollen mit ihren Arbeiten für neue Perspektiven sorgen und mit Vorurteilen gegenüber Muslimen aufräumen. 2015 haben die Berliner dazu das erste „Satire-Kalifat im Herzen YouTubes“ ausgerufen. Younes erzählt uns, wie die Idee entstand und warum Humor für die großen Fragen der heutigen Zeit so unverzichtbar ist.

YOUNES AL-AMAYRA:

Als Gründungsmitglied der muslimischen Satiriker-Gruppe „Datteltäter“ kämpft er im Netz gegen Rassismus und Vorurteile.Zusammen mit Poetry-Slammerin Nemi El-Hassa,  Fiete Aleksander, Marcel Sonneck sowie Farah Bouamar-Al-Sarraj formieren sich die Berliner zur Gruppe „Datteltäter“. 2016 wurden die fünf Künstler mit dem deutschen Webvideopreis als Newcomer des Jahres ausgezeichnet. Mehr von Younes und Co gibt es im Netz auf dem gleichnamigen YouTube-Kanal oder unter www.datteltaeter.de

PERMANENTLINK
MEHR

Meme-Jeopardy: Schland für 400

Anna Bühler
Christian Schiffer
Jede Woche fluten trölf neue Memes das Web. Christian Schiffer und Anna Bühler kennen sie alle und holen sie für uns auf die Bühne. Der Talk, der kein Talk ist: Wir spielen gemeinsam Meme-Jeopardy!

Meme-Jeopardy – „Schland für 400”

Alles begann mit dem „Jungen, der auf der Rückbank sitzt und keine Zahnschmerzen hat”. Mit dieser Antwort gewann Christian im letzten Jahr Anna für seine Idee, Meme auf die Bühne zu bringen. Die beiden touren seit der re:publica 2015 mit ihrem Meme-Jeopardy durch die Lande und haben auch für uns eine ganze Wand voller Clips, Gifs und bunter Bildchen dabei.

Wie verändert das Web Humor? „Früher gab es mehr Humor-Konventionen”, sagt Christian, „da konnten noch fast alle über ein Loriot Zitat lachen“. „Heute bietet das Netz eine Vielfalt an unterschiedlichen Humor-Richtungen”, meint Anna. So wird es schwieriger, Aufmerksamkeit von einer breiten Masse zu bekommen. Damit jeder weiß was „Yeah” mit Angela Merkel zu tun hat, muss man es schon in die Tagesschau schaffen. Doch vor allem fernab vom Mainstream, in versteckten Foren und unter verwinkelten Hashtags, finden sich die eigentlichen Humorperlen. Und ohne die wäre das Netz für Anna und Christian ein viel schlechterer Ort.

Um das Meme vom Anfang noch aufzulösen: Wer ist der Junge, der auf der Rückbank sitzt und keine Zahnschmerzen hat? Richtig, „David after dentist”. Wer das nicht wusste, sollte bis zum 21. November besser seine Hausaufgaben machen.

Über Anna

Anna Bühler arbeitet seit drei Jahren als Kolumnistin und Redakteurin bei PULSvom Bayerischen Rundfunk. Sie ist verantwortlich für die Kolumne „Making of Meme“ und präsentiert dort wöchentlich ihre viralen Perlen. Sie moderiert zudem die Sendung Netzfilter (hier geht’s zum Podcast) und teilt sich mit einer Kollegin die Leitung des Netzressorts bei PULS.

Über Christian

Christian Schiffer arbeitet als Radiojournalist für den Bayerischen Rundfunk und PULS. Zu seinen thematischen Schwerpunkten zählen Politik, Popkultur und Digitale Medien. Außerdem ist er Herausgeber der WASD, das Bookzine für Games-Kultur.

PERMANENTLINK
MEHR

Zehn Minuten für: #hasshilft

An jeder Ecke des Internets finden wir derzeit rassistische und fremdenfeindliche Kommentare. Fabian Wichmann hat etwas dagegen. Eine ganz einfache Idee: “Hass hilft” – die erste unfreiwillige Online-Spenden-Aktion. Jeder menschenverachtende Kommentar spendet einen Euro für Flüchtlingsprojekte der „Aktion Deutschland Hilft“ oder „EXIT-Deutschland“, einer Initiative gegen Rechts.

PERMANENTLINK

Zehn Minuten für: Polizei Frankfurt

Da wären die Demos, Nutella-Parkplätze bei Eintracht Spielen und die ewige Frage: „Gibt´s Ärger wenn ich kiffe?“. Seit Januar 2014 ist die Polizei Frankfurt unter dem Handle @Polizei_Ffm auf Twitter aktiv und hat mittlerweile über 92.000 Follower. 2015 kam eine Facebook-Seite und 2016 Instagram dazu. Das finden viele gut. Andere wollen nicht geduzt werden, wiederum andere fragen sich jeden Tag aufs Neue, was denn da am Himmel bloß los ist. Polizeioberkommissar André Karsten erzählt uns wie er und sein Kollege Dennis Seeger es schaffen, mit Humor und Schlagfertigkeit auch den größten Trollen den Wind aus den Segeln zu nehmen.

PERMANENTLINK

Zehn Minuten für: Antipreneur

Wie kann man mit Marketing am Rande des Wahnsinns trotzdem einen riesigen Haufen Geld verdienen? Jacob Chromy erzählt uns beim Webmontag sein Geheimnis. Antipreneur ist ein bunter Haufen von Designern, Konzeptern, Textern und Produktinnovatoren aus Darmstadt, die nicht weniger wollen, als das Onlineshopping zu (r)evolutionieren. Alle Artikel auf antipreneur.de sind einzigartig und besitzen ein individuelles Branding. Seriöse Scherzartikel, geschmacklose kulinarische Leckerbissen, zeitlose Uhren – alles zu erwerben montags bis samstags. Sonntags ist der Onlineshop geschlossen und zwischen 12 Uhr und 14 Uhr ist Mittagspause. Versteht sich ja von selbst.

PERMANENTLINK

Zehn Minuten für: #NoHateSpeech

Gegen Diskriminierung und Rassismus im Internet Stellung beziehen: Die No Hate Speech Kampagne hilft verbalen Missbrauch im Alltag aufzudecken und will den Menschen Mittel und Möglichkeiten bieten, zu kontern, sich einzumischen und Stellung zu beziehen. Das darf auch mal humorvoll sein. Was es mit Counter Speech auf sich hat und wie ihr euch gegen Hass im Netz engagieren könnt, erfahrt ihr in 10 Minuten von Sina Laubenstein. Sie ist Projektmitarbeiterin bei den Neuen deutschen Medienmachern für das No Hate Speech Movement (NHSM) Deutschland.

PERMANENTLINK

23. Mai: Leben im Neuland – Die digitale Stadt

„Die digitale Stadt” war das Thema des zweiten Webmontag Darmstadt. Über die Zukunft von Städten im Allgemeinen und Darmstadt im Speziellen sprachen:

„Wer ist smart in der smarten Stadt?”

Julia Manske
@juka_ma
Die vernetzte Stadt als Dystopie einer Überwachungsgesellschaft – Julia Manske, Programmmanagerin im Programm „Europäische Digitale Agenda”, über gesellschaftliche Herausforderungen von Smart Cities.

„Wer ist smart in der smarten Stadt?”

Vernetzte Städte sind nicht nur der Traum vom einfacheren, nachhaltigeren und sichereren Leben in der Stadt. Neue Herausforderungen entstehen für eine freie Gesellschaft, wenn immer und überall Daten erhoben werden – und neue Gefahren, wenn diese Daten nur wenigen zugänglich sind. Julia Manske von der stiftung neue verantwortung widmet sich in ihrem Talk den Risiken einer vernetzten Stadt und zeigt auf, warum wir aktiv gestalten müssen, damit die Idee der vernetzten Stadt nicht zum Alptraum wird.

Julia Manske:

Julia Manske ist Programmmanagerin im Programm „Europäische Digitale Agenda”. Dort beschäftigt sie sich mit der verantwortungsvollen Öffnung, Nutzung und Steuerung von Regierungsdaten. Sie ist Mitglied des Think Tank 30, des deutschen Club of Rome, und Affiliate Researcher bei der Data-Pop Alliance in New York.

PERMANENTLINK
MEHR

„Die digitale Stadt heute und morgen”

Christian Kreutz
@ckreutz
Eine Reise in die digitale Stadt: Was macht sie lebenswert? Welche Rollen spielen Bürger, Stadtverwaltung und Wirtschaft? Christian Kreutz zeigt uns, wo wir stehen, welche Herausforderungen kommen werden und wo die Reise hingeht.

„Die digitale Stadt heute und morgen.”

Eine digitale Stadt kann vieles sein. Mit dem Aufkommen von Big Data und günstiger Sensortechnologie kann technische Innovation Städte lebenswerter machen. Doch die sich rasant verbessernde Technik lenkt oft von der Frage ab: „Verbessert sich das Leben für die Bürger der Stadt oder ist es eine Innovation, der Innovation wegen?”. Christian Kreutz, Initiator von „FRANKFURT GESTALTEN”, führt auf der Bühne des Webmontag Darmstadt durch verschiedene Konzepte der digitalen Stadt und prüft sie auf Sinn oder Unsinn.

Christian Kreutz:

Christian Kreutz ist Autor, Speaker, Innovationsberater, Erfinder der Ideenplattform „WE THINQ” und Kopf des Open-Innovation-Netzwerks „Frankfurt Gestalten”. Auf CRISCROSSED.NET bloggt er über seine Lieblingsthemen: soziale Innovation und Kommunikationstechnologie.

PERMANENTLINK
MEHR

Wie „Zukunft” ist die Zukunftsstadt?

Anna Groos
@annamelitta
Philipp Hormel
@unparteiisch
„Darmstadt ist die Top-Stadt der Zukunft” titelte die Wirtschaftswoche über Darmstadts Platz an der Spitze im Städteranking und Zukunftsindex 2030. Doch wie „Zukunft” ist Darmstadt wirklich – die Digitale Darmstadt hat sich das mal angeschaut.
PERMANENTLINK

Open Data und Civic Hacking – wie Daten die Stadt verbessern können

Bogomir Engel
Wie können offene Daten die Stadt verändern? Bogomir Engel vom OK Lab FFM erklärt, was es mit Open Data auf sich hat und gibt einen Einblick in spannende Projekte zwischen Technologienutzung und Weltverbesserung.

Open Data und Civic Hacking – wie Daten die Stadt verbessern können:

Seit der Gründung von „Code for America“ tragen Hacker, Journalisten und Designer verschiedenste städtische und kommunale Datensätze zusammen und machen sie frei zugänglich – um die Politik transparenter, die Bürger emanzipierter und das Leben in Städten einfacher zu machen. In Frankfurt engagiert sich das Open Knowledge Lab der Open Knowledge Foundation Deutschland für offene und nutzbare Datenquellen der Stadt. Und das mit Erfolg. Gründungsmitglied Bogomir Engel erzählt uns beim Webmontag Darmstadt vom Traum Open Data und spannenden Projekten zwischen Technologienutzung und Weltverbesserung.

Bogomir Engel:

Als Gründungsmitglied des Open Knowledge Lab Frankfurt sind “Open Data” und “Civic Hacking” Herzensthemen von Bogomir Engel. Seit 1,5 Jahren ergründet der Senior Software Engineer im Rahmen dieses Engagements, wie Code und Daten dabei helfen können, Städte besser zu machen.

PERMANENTLINK
MEHR

Fünf Minuten für: Kiezkaufhaus

Das Kiezkaufhaus ist emissionsfrei, lokal und dabei schneller als Amazon. Ein Onlineshop, auf dem lokale Händler und Hersteller ihre Produkte unter einem Dach anbieten und sie noch am selben Tag mit Cargo Bikes zum Kunden geliefert werden. Damit verbinden die Macher von Scholz & Volkmer den Komfort des Onlineshoppings mit dem Wunsch, die lokalen, unabhängigen Händler zu unterstützen. Nämlich die Händler, die eine Stadt individuell prägen und deren Ersatz durch anonyme Ketten immer mehr bemängelt wird. Von Scholz & Volkmer kommt auch Nanna Beyer, die uns in fünf Minuten die Entstehungsgeschichte dieses einzigartigen Projekts erzählen wird.
PERMANENTLINK

Fünf Minuten für: Freifunk, das freie Bürgernetz in Darmstadt

Ein freies, dezentrales und nicht-kommerzielles Datennetz in Darmstadt – das ist das Ziel der Initiative Freifunk. Und das Ziel ist nicht mehr fern. Mittlerweile schaffen über 400 Knoten an vielen Stellen der Stadt ein ausfallsicheres Netz und einen gleichberechtigten Netzzugang, ohne Registrierung, ohne zeitliche Limits. Wie ihr in eurer Stadt ein freies Netz aufbauen könnt, erklärt beim Webmontag David Bauer.
PERMANENTLINK

Fünf Minuten für: Städel digital

Ja, die Digitalisierung unserer Lebenswelt betrifft auch ein 500 Jahre altes Dürer-Gemälde. Wie muss sich die Arbeit einer Kulturinstitution im digitalen Zeitalter verändern, damit parallel zum Museumsbesuch ein digitales Angebot entstehen kann? Das erklärt Silke Janßen am Beispiel des digitalen Programms des Frankfurter Städel Museums.
PERMANENTLINK

Fünf Minuten für: Sabrina-Anna Hänsel, Sozialer Zaun Darmstadt

Ein Zaun mitten in Darmstadt, an dem beschriftete Tüten hängen, gefüllt mit Kleidung, Hygieneartikeln oder Tierfutter. Einfach zu bestücken und rund um die Uhr zugänglich. Manchmal sind es die einfachen Ideen, die den Unterschied machen. Sabrina-Anna Hänsel vom „sozialen Zaun Darmstadt” erzählt, wie sich Freiwillige über Facebook organisieren um Bedürftigen zu helfen.
PERMANENTLINK

02. November: Digitale Transformation

Digitale Transformation war das Thema des ersten Webmontags. Über die Veränderungen in Innovationsprozessen, Arbeitswelt und Bildung sprachen:

Transformation der Lehre

Prof. Dr. Thomas Pleil
@tp_da
Kommunikation im Web ist morgen schon nicht mehr, was sie heute ist. Doch wie lehrt man so eine Disziplin an deutschen Hochschulen? Prof. Dr. Thomas Pleil, Leiter des Studiengangs Onlinekommunikation, erzählt von Strategien, die helfen, schnell Fließendes in Gläser zu füllen.

Transformation der Lehre:

Kommunikation im Web ist morgen schon nicht mehr, was sie heute ist – und in fünf Jahren wieder vollkommen anders. Doch wie lehrt man so eine Disziplin an deutschen Hochschulen? Die Hochschule Darmstadt startete mit dem Studiengang Onlinekommunikation ein engagiertes Konzept. Die Herausforderung: Grundlegendes und Aktuelles so zu verbinden, dass es für die Zukunft der Absolventen trägt. Prof. Dr. Thomas Pleil erzählt von Strategien, die helfen, schnell Fließendes in Gläser zu füllen.

Prof. Dr. Thomas Pleil:

Prof. Dr. Thomas Pleil ist seit 2004 Professor für Online-PR an der Hochschule Darmstadt. Dort ist er Sprecher des Direktoriums des Instituts für Kommunikation und Medien (IKuM). Er hat den Studiengang Onlinekommunikation (B.Sc.) konzipiert, den er derzeit ebenfalls leitet. Zuvor war er mehr als zehn Jahre in der PR-Praxis tätig, unter anderem als Leiter einer Kommunikationsabteilung und als selbständiger Berater. Sein Rezept, um fachlich up to date zu bleiben: Lesen und schreiben im Social Web, beispielsweise auf seinem Blog.

PERMANENTLINK
MEHR

Transformation der Arbeit

Johannes Kleske
@jkleske
Johannes Kleske, Strategieberater und Zukunftsforscher, ist überzeugt: Maschinen machen uns nicht arbeitslos – sie werden unsere Chefs. Es wird Zeit für eine neue, digitale Arbeiterbewegung.

Transformation der Arbeit:

Mensch, Macht, Maschine – Wer bestimmt wie wir morgen arbeiten? Sind Algorithmen die besseren Menschen? Sind Maschinen die besseren Arbeitskräfte? Laut Johannes Kleske machen uns Maschinen nicht arbeitslos – sie werden unsere Chefs. Schon heute wird nicht mehr nur schwere körperliche Arbeit wird von Maschinen übernommen, sondern auch Teile komplexer bildungsbürgerlicher Berufe. In seiner Zukunftsvision bleiben für den Menschen nur noch die Jobs, für die Maschinen zu schade oder zu teuer sind und mehr Zeit für die wesentlichen Dinge des Lebens. Utopie oder Dystopie? Ganz egal: Es wird Zeit für eine neue, digitale Arbeiterbewegung.

Johannes Kleske:

Johannes Kleske ist Strategieberater und Researcher. Zusammen mit Igor Schwarzmann führt er seit 2010 Third Wave, eine Berliner Firma für Zukunftsforschung und Unternehmensberatung, die sich auf die Beobachtung neuer Entwicklungen in digitalen Technologien und deren Auswirkungen auf menschliches Verhalten spezialisiert hat. Begonnen hat alles am Mediencampus der Hochschule Darmstadt – im Studium Media System Design.

PERMANENTLINK
MEHR

Transformation zu mehr Designkultur

Anja Fehlau
@aenscha
Damit es dem IT-Konzern SAP gelingt, Innovationen und Produkte zu entwickeln, welche Benutzer lieben, will Anja Fehlau Design Thinking in die Köpfe von 75.000 SAP-Mitarbeitern bringen.

Transformation zu mehr Designkultur:

Softwareentwicklung und Design – ein Gegensatz? Nicht für Design Thinking Expertin Anja Fehlau. Sie stellt sich die Frage: Wie kann es dem globalen IT Konzern SAP gelingen, Innovationen und Produkte zu entwickeln, welche Benutzer lieben? In Ihrem Vortrag erzählt sie von einer Bewegung, die vor 10 Jahren mit den ersten Gehversuchen im Design Thinking begann, ihren Weg in die Köpfe der 75.000 Mitarbeiter angetreten hat und noch lange nicht zu Ende ist.

Anja Fehlau:

Anja Fehlau ist Strategic Design Consultant und Design Thinking Coach bei der SAP SE Walldorf. Ihr Weg führte sie durch das Studium „Media System Design“ an der Hochschule Darmstadt, zur „Digital Storytelling“ – Forschung am Zentrum für Graphische Datanverarbeitung e.V. in Darmstadt und schließlich zu SAP. Im Global Design Team treibt sie den Kulturwandel zu mehr Designbewusstsein voran.

PERMANENTLINK
MEHR

Media

21. November: Ein bisschen LOL muss sein

Fotos

MEHR

23. Mai: Leben im Neuland – Die digitale Stadt

Fotos

MEHR

Videos

MEHR

02. November: Digitale Transformation

Fotos

MEHR

Videos

MEHR

Sponsoren

Kontakt

DU HAST FRAGEN? MÖCHTEST EINEN
VORTRAG HALTEN
ODER MITMACHEN?
MELDE DICH BEI: kontakt@wemoda.de

NEWSLETTER

Nichts Verpassen
Wann ist wieder Webmontag in Darmstadt? Abonniere den #wemoda-Newsletter und erfahre es als erster.